vor aller augen – hinter dem zaun

Ein sprachwissenschaftliches Projekt von Studierenden der Universität Koblenz unter der Leitung von Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert

wenn worte töten – projektidee

Masterstudierende der Koblenzer Universität präsentieren ihre Untersuchungsergebnisse, wie die nationalsozialistische Wirklichkeitsumschreibung kommunikativ und sprachlich gelingen konnte, so dass Verfolgung und Deportationen „vor aller Augen“ geschehen konnten.

Nach dem Krieg fand eine Ausblendung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft statt, so dass zwar einige Erinnerungsorte gepflegt werden, die meisten Orte und Geschehnisse jedoch immer noch ‚hinter dem Zaun‘ verborgen sind. Auch diese Praktiken des Ausblendens wurden untersucht und die Ergebnisse hier vorgestellt.

Kooperationspartner: Dr. Petra Weiß, Stadtarchiv Koblenz, und Ernst Heimes.

Aus dem Projekt von Lilith Goldschmidt. Sie führte eine Schlüsselwortanalyse aller Projekte und des LTI durch und erstellte außer ihrer ausführlichen Analyse ein Gemälde, das die sprachliche Konstituierung der nationalsozialistischen Welt verdeutlicht.